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Halabja Rising

In einer kleinen Stadt im Osten des kurdischen Iraks machen sich die Menschen auf, das Andenken ihrer Stadt zu verändern. 
Im Jahr 1988, während des ersten Golfkriegs, wurde Halabdscha zum Ziel grausamer Chemie Angriffe. Die Vergangenheit zeichnet die Geschichte jeder einzelnen Familie in der Stadt. Alle haben Verwandte bei den Angriffen verloren und viele Menschen leiden noch immer unter den Folgen des Giftgases. Seither ist der Ort in der Öffentlichkeit bekannt und ausschließlich mit diesen Verbrechen verknüpft.
In den letzten Jahren wuchs die Stabilität in der Region und auch radikal islamistische Gruppen wurden vertrieben. Mit der zunehmenden Selbstbestimmtheit der Einwohner werden die Dinge nun Stück für Stück selbst in die Hand genommen und ins Rollen gebracht. Die aufkeimende Bewegung für die Umwelt und ein nachhaltigeres Leben können Vorbild für uns alle sein.

In „Halabja Rising" wird die aktuelle Situation der Stadt dargelegt, die sich durch die Menschen vor Ort und ihre Bemühungen für eine lebenswerte Zukunft neu formt. In dem hauptsächlich auf ehrenamtlicher Basis entstandenem Film, werden lokale Projekte vorgestellt und Halabdscha's Einwohnern eine Stimme verliehen.

Dokumentation; Sorani, Deutsche Fassung mit Untertiteln
Regie: Katharina Puchalla, Luca Toboll
Deutschland, Irak 2022, 50 Min.