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Mit Gast und Filmgespräch

16 Frauen

In dem Film „16 Frauen“ von Bahar Ebrahim sprechen vier Generationen iranischer Frauen aus Teheran – Großmütter, Mütter, Nachbarinnen, Ingenieurinnen, Ärztinnen und Verkäuferinnen - über ihre Träume, ihre Wünsche, ihre Sorgen und ihre Sehnsüchte. Das zentrale Thema ist bei allen Generationen die Liebe in all ihren Ausdrucksformen: Während für die beiden älteren Generationen die Liebe zum Ehemann und die Liebe zur Mutter im Mittelpunkt steht, sehen die jungen Frauen das Leben auf eine andere Art und die Liebe zum Haustier, zur Kunst und zum eigenen Beruf als gleichwertige Formen der Liebe an. Und während die jüngere und mittlere Generation über die Zukunft nachdenkt und ihr Leben selbst in die Hand nimmt und Träume lebt, spricht die Großmütter- und Müttergeneration über die Vergangenheit, über Erinnerungen, über verpasste Chancen und unerfüllte Sehnsüchte.

Begleitet von einer Tänzerin, einer Trommlerin und einer Sportlerin kommen Frauen zu Wort, die normalerweise keine Stimme haben im männlich geprägten, religiösen Iran.

Eines ist all diesen Frauen gemeinsam: Sie glauben an die Magie des Lebens und den Zauber der Liebe.

„16 Frauen“ zeigt einen differenzierten und unbekannten Iran aus Sicht von Frauen. Das Bild des Iran wird hier neu definiert und dargestellt. Die berührenden Schicksale der gezeigten Teheranerinnen bewegt zum Nachdenken über gelebte Werte, gelebtes Leben und gelebte Träume, den Lebenssinn und das eigene Bild vom Iran.

Die Regisseurin Bahar Ebrahim ist für ein Publikumsgespräch zu Gast.

Dokumentation; Farsi mit Untertiteln
Regie: Bahar Ebrahim
Deutschland 2019, 68 Min.

Themen: Iran, Frauen, Leben, Freiheit

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